Spätherbst. Die Tage werden deutlich kürzer – und kälter. Unser Mittagsspeiseplan mit feinen Salaten verändert sich im Richtung Soulfood. Wohlfühlgerichte, die sättigen und nicht zu kalt serviert werden. Deshalb lassen wir die rohen Gemüseanteile schon ein, zwei Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren und die gekochten Zutaten nicht zu sehr auskühlen.
Die Salatmarinade zieht irgendwie besser ein, zumindest haben wir das Gefühl, dass die Vermählung bei nicht zu kalten Bestandteilen besser und nachhaltiger gelingt. Dazu noch ein feines Brot gereicht, das zumindest teilweise aus Vollkorn besteht, mit dem wir das verbleibende Dressing auftunken können, und das mittägliche Glück ist vollkommen.
Für 2 Personen:
- 1 Gemüsebouillonwürfel
- 100 g Quinoa
- 100 g kleinförmige Linsen
- 1 Minigurke
- 3 Dattel- oder Kirschtomaten
- 1 grüner oder gelber Paprika
- 2-3 Jungzwiebel
- ½ Bund Schnittlauch
- 1 EL Birnenbalsamessig
- 2 EL Orangenolivenöl
- 2-4 EL griechisches Joghurt
- Salz und Pfeffer
Ausreichend Wasser für die Linsen zum Kochen bringen, den Gemüsebouillonwürfel darin auflösen und die Linsen ca. 20 Minuten weich kochen. In einem zweiten Topf in gesalzenem Wasser den Quinoa ca. 10 weich kochen. Beides abgießen und mit kaltem Wasser spülen. Den Paprika entkernen und wie die Gurke und die Paradeiser würfeln. Vom Jungzwiebel das Weiße und Grüne in Röllchen schneiden, ebenso den Schnittlauch.
Das Gemüse bis auf den Schnittlauch und die Hälfte des Jungzwiebels in einer Schüssel mit den Linsen und dem Quinoa vermischen, salzen, pfeffern und mit dem Essig durchmischen. Das Öl dazu geben und nochmals durchrühren. Auf zwei Schüsseln anrichten, einen Klacks griechisches Joghurt darauf platzieren und mit Schnittlauch und Jungzwiebeln großzügig bestreuen.
Tipp:
Wenn man das Joghurt durch ein veganes Äquivalent ersetzt (oder ganz weglässt), ist der Salat auch für eine vegane Ernährung geeignet.
Mehr Salate in unserem Buch "GROSSE SALATE", erschienen im Braumüller Verlag.