Montagssalat Radicchio di Verona

Es ist Montagvormittag in Muggia, und noch dazu „la quaresima“, Fastenzeit. Wir planen unseren Tag. Welchen Salat gibt es mittags? Da wir uns gerade intensiv mit der Radicchio-Vielfalt der Gegend und Saison beschäftigen, kaufen wir uns diesmal einen roten Radicchio di Verona IGP, der nur zart bitter schmeckt und eine angenehme feste Konsistenz hat.

Um dem Wochentag und der Zeit zu entsprechen, also nicht allzu üppig zu essen, schauen wir zunächst, was noch im Kühlschrank vom Wochenende übrig ist. Diese ergänzen wir durch ein paar herrlich knackig frische Karotten sowie lokal gewachsene Kiwis. Nun überlegt Ulli bereits, in welcher Form die Zutaten dieses Salates am Teller gestaltet werden. Wenn alle Bestandteile der kommenden Mahlzeit bekannt sind, beschäftigt sich Johannes mit unserem Essig- und Ölsortiment und komponiert ein passendes Dressing. Zum Glück finden sich noch zwei Scheiben vom feinen, am Sonntag gebackenem Kamut-Brot, und schon ist unsere Mittagsmahlzeit komplett:

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Salatkopf Radicchio di Verona IGP
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 1 kleine Salatgurke
  • 10 kleine Tomaten
  • ca 100 g Sfilacci di Mozzarella
  • 2 Kiwi
  • 1 hart gekochtes Ei
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Rosenpaprika

Dressing:

  • 2 EL Orangenbalsamessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 1 Prise Ingwerpulver

Den Salat in einzelne Blätter zerteilen und in mundgerechten Stücken auf zwei flachen Tellern verteilen. Die Karotten schälen und mit Hilfe einer Mandoline feine Rondellen darüber hacheln. Die Salatgurke schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Die Tomaten vierteln und am Tellerrand auflegen. Zwischen den Tomatenvierteln mit einem Teelöffel kleine Portionen der Sfilacci di Mozzarella platzieren. (Diese werden auch Stracciatella genannt und sind feine Fäden von gerissenem Mozzarella, vermischt mit frischem Süßrahm. Dieser weiße frische Käse ist eine Köstlichkeit, die wir gerne als Topping einsetzen, auch auf heißer Pasta schmelzen nicht nur diese Fäden dahin – aber das nur nebenbei …)

Die Kiwis schälen, in Scheiben schneiden und kreisförmig in der Tellermitte auflegen. Dann beschäftigt sich Ulli still, indem sie ein hartgekochtes Ei optisch besonders gestaltet: Mit einem kleinen Obstmesser zackenförmig an der dicksten Stelle des Eis gleichmäßig bis zum „Zentrum“ einstechen (quasi am „Äquator“ entlang), dann lassen sich zwei Teile auseinandernehmen und man bekommt anstelle eines glatten Durchschnittes zwei Ei-Hälften mit Zacken. Diese in den Kreis der Kiwi Scheiben stellen. Alles salzen und pfeffern und mit dem Dressing beträufeln. Zuletzt die Eier mit etwas Rosenpaprika bestreuen.

Das Dressing mit seiner süßen Note aus dem Orangenbalsamessig und dem autochthonen Bianchera-Karstolivenöl hat uns besonders gut geschmeckt und den leicht bitteren Geschmack des Salates hervorragend ergänzt.

Wie immer soll der eigenen Fantasie keine Grenze gesetzt werden, was das Anrichten und Gestalten dieses Salats betrifft. Eine hübsche Deko-Idee finden Sie hier: Deko-Ideen mit Socca-Teig.

Mehr Salate in unserem Buch "GROSSE SALATE", erschienen im Braumüller Verlag.

Eindrücke

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